Was ist eine Traumatherapie? In der Traumatherpie wird der Klient behutsam dorthin geführt, wo es möglich und sinnvoll ist, die Balance wieder zu spüren. Erlebnisse in der Vergangenheit, in der Kindheit, der Geburts-und Pränatalphasen, in einem anderen Leben oder bei den Ahnen (Familientraumata), können Ursache sein für ein heutiges Ungleichgewicht.
Ein solches Erlebnis kann der Seele, dem Geist und dem Körper Schmerz zufügen. Das Bewusstsein speichert dieses Erlebnis und den Schmerz in Teilen, die wir Unterbewusstsein, Zellbewusstsein, Feldbewusstsein nennen können. Dies kann zum Schutze passieren, bewirkt aber auch, dass die Energie im Körper, der Seele und dem Geist festsitzt und in der Gegenwart nicht mehr oder nur teilweise zur Verfügung steht.
In der Trauma-Arbeit kommen wir in einer raum- und zeitlosen Dimension ganz langsam dorthin, wo es Sinn macht eine Klärung zu finden. Und dadurch wird es möglich, diese gebundene Energie schrittweise wieder freizusetzen, damit das relative Gleichgewicht wieder vorhanden ist. Der Körper des Menschen erinnert sich behutsam und hat die Möglichkeit eine Veränderung herbeizuführen.
Wie kann sich ein schmerzliches Ereignis auswirken? Ein schmerzliches Ereignis kann im Laufe der Zeit körperliche, seelische und oder geistige Symptome und Beschwerden verursachen.
So können Probleme wie u.a. geminderter Selbstwert, Blockaden, Ängste und Phobien, Zwänge, Vermeidung von Orten oder Menschen, Asthma und Atemthemen, Allergien, Gefühls- und Beziehungsproblematiken, sexuelle Probleme, immerwiederkehrende Probleme während eines Lebens, Depressionen, Energielosigkeit, Traurigkeit, Schuldgefühle, Scham, Schlafstörungen, Esstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Nervosität, Migräne, unerklärliche körperliche Schmerzen, usw. auftreten.
Was kann traumatische Wirkungen auslösen? Je nach Konstitution, Bewusstsein, Wahrnehmungsmöglichkeiten, Zeit und Unterstützung, geht jeder Mensch verschieden mit den Erlebnissen und Ereignissen des Lebens um. Folgende Erlebnisse können im heutigen Leben oder davor traumatisch wirken und/oder den Menschen aus dem Gleichgewicht bringen (nachfolgende Liste zeigt einige der wichtigsten Themenkreise auf, ist jedoch nicht vollständig):
1. Geburt / Schwangerschaft Geburtstraumatas, Erlebnisse in den pränatalen Phasen, Zwillingserlebnisse. nicht angenommen werden, nicht ankommen können, Uebernahme von belastenden Gefühlen der Mutter während der Schwangerschaft
2. Beziehungsthemen Physischer- / Psychischer- / Geistiger -Missbrauch Vernachlässigungen auf verschiedenen Ebenen in den Entwicklungsphasen Verlust von: Menschen, Fehlgeburten, Totgeburten, Tieren, Liebgewonnenem, Abtreibungen, verlassen und verlassen werden, Trennungen jeder Art Neue Beziehungen, Heirat, Familienthemen in diesem Zusammenhang, Kinder
8. Passives erleben Passives dabei sein (zuschauen, zuhören, wahrnehmen) bei obigen Vorkommnissen.
9. Übernahme / Besetzungen Übernahme von Schuld, Lasten, Leid von anderen Menschen, Tieren und Ereignissen (z.B: Krieg), Verstorbene Seelen oder andere Wesen (Besetzungen).
Es braucht nicht unbedingt ein schlimmes Ereignis um aus der Balance zu geraten. Je nach Alter und Entwicklungsstand, kann schon etwas ganz Kleines dies bewirken.
Vorgehen einer Traumatherapie Je nach Klient und Thema wird individuell vorgegangen. Ziel ist, das Gleichgewicht, die Balance von Körper, Seele und Geist wieder zu erfahren, den Körper wieder beweglich zu spüren und die innere Stärke anzunehmen. Rituale, Gespräche, Aufstellungen, innere Bilderreisen und Körperübungen werden integriert.
Es wird ressourcen- und lösungs - orientiert gearbeitet. Der Klient kann sich wieder erlauben, seine Selbstheilungskräfte frei fliessen und das Licht und die Liebe im Herzen leuchten zu lassen.
Wir haben nicht die Möglichkeit die vergangenen schmerzlichen Erlebnisse zu verändern aber wir haben die Chance unsere innere Wahrnehmung, unsere inneren Bilder zu verändern und damit unsere Energie und Balance wieder herzustellen.